Der Wirtschaftswissenschaftler Erwin E. von Beckerath lehrte von 1939 bis 1957 an der Universität Bonn. Er war Mitbegründer der List-Gesellschaft, Direktor des deutsch-italienischen Kulturinstituts (Petrarca-Haus) in Köln, er leitete den Dritten Freiburger Kreis und war Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft.
Der Nachlass von Erwin E. von Beckerath umfasst 70 Kapseln, eine Totenmaske und seine Promotionsurkunde. Neben Manuskripten, Druckfahnen und persönlichen Dokumenten findet sich im Nachlass auch eine Vielzahl an Korrespondenz u. a. mit Enrico Burich, Walther Eucken, Eraldo Fossati, Bernhard Harms, Walther Hoffmann, Horst Jecht, Wilhelm Kromphardt, Elisabeth Liefmann-Keil, Fritz Karl Mann, Giuseppe Ugo Papi, Andreas Predöhl, Alexander Rüstow, Oswald Schneider, Wilfrid Schreiber, Fritz Terhalle und Gerhard Weisser sowie mit Körperschaften wie den Bundesministerien für Finanzen und Wirtschaft, der Internationalen Grotius-Stiftung zur Verbreitung des Völkerrechts und der List-Gesellschaft.
Informationen zum Leben und Werk von Erwin von Beckerath können auf den Sammlungsseiten der ULB unter Historische Sammlungen/Nachlässe nachgelesen werden.